Tee zieht gut: Deutsche Tee-Wirtschaft gewinnt weiter an Bedeutung auf dem Weltmarkt 50 % deutscher Tee-Importe werden nach Veredelung in 94 Länder exportiert

Hamburg, April 2008. Der deutsche Teemarkt entwickelt sich weiterhin stabil, Tendenz
wachsend: Insgesamt führte die Bundesrepublik 48.406 t Tee im Jahr 2007 ein und steigerte
damit nach dem Rekordjahr 2006 das Importvolumen um weitere 3,4 %. Tee zieht weiterhin
gut!



Tee-Spezialitäten aus Deutschland sind weltweit gefragt, daher gewinnt die deutsche
Teewirtschaft auf dem Weltmarkt immer mehr an Bedeutung. So wurden insgesamt 24.033 t
Tee (rund 50% der Importe) in Deutschland veredelt und in 94 verschiedene Länder rund um
den Erdball als hochwertige Tees exportiert. Die importierenden Länder – darunter auch
Großbritannien, Russland, USA und China – schätzen die in Deutschland kreierten
Teespezialitäten sehr. Das ist der besonderen Fachkompetenz der deutschen Tee-Experten
zu verdanken. Die deutschen Teehandelshäuser stehen international als Garant für gleich
bleibende Qualität von höchstem Niveau. Dabei ist die Hafenstadt Hamburg eine wichtige
Drehscheibe des europäischen Teehandels. Ca. 60 bis 70 Prozent aller europaweit
gehandelten Tees werden über die Hansestadt umgeschlagen. Hamburgs Stellenwert als
internationaler Teehandelsplatz wächst: So hat das European Tea Committee (ETC),
europäischer Spitzenverband der Teewirtschaft, seit 2004 seinen Sitz in Hamburg.

Wie in den beiden Vorjahren stammte in 2007 die größte Menge der deutschen Tee-Importe
– 12.370 t (25,5 % Gesamt Marktanteil) – aus der Volksrepublik China. Indien konnte sich
mit seinen Teespezialitäten – vor allem aus Assam und Darjeeling – wie schon in 2006 auf
Platz 2 im Ranking der Hauptlieferanten mit einer Menge von 7.069 t (14,6 % Gesamt
Marktanteil) behaupten. Sri Lanka verbesserte sich im Vergleich zu 2006 um eine Position
und liegt mit 6.152 t (12,7 % Gesamt Marktanteil) nun auf Platz 3 der wichtigsten
Lieferländer. Gleich um zwei Positionen konnten sich afrikanische Tees im Ranking der
deutschen Tee-Importe nach vorne schieben, die nun mit einer Menge von 4.877 t (10,1 %
Gesamt Marktanteil) nach Indonesien mit 6.006 t (12,4 % Gesamt Marktanteil) erstmals Platz
5 des Import-Rankings einnehmen.

Ausblick: Tee als Trend- und Wellness-Produkt
Aufgrund der stabilen positiven Entwicklung in 2007 blickt die deutsche Teewirtschaft
optimistisch in die Zukunft: „Tee ist und bleibt ein unnachahmbar vielseitiges Getränk, das so
gut wie jedem Verbraucherwunsch gerecht wird und zudem einen wichtigen Beitrag zur
Flüssigkeitsversorgung leistet,“ fasst Jochen Spethmann zusammen. „Zunehmend positiv zu
verzeichnen ist, dass Teegenuss auch bei jungen Leuten angesagt ist, Tendenz wachsend.
Bei der Vermarktung des Tees in Deutschland werden Wellness- und Lifestyle-Trend
weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“

Die Langfassung des Textes mit den aktuellen Zahlen finden Sie auf: www.teeverband.de

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