Tee-Verarbeitung
Orthodoxe Methode
Für Grünen und Schwarzen Tee werden Blätter aus derselben Tee-Ernte verwendet, nur die Verarbeitung ist unterschiedlich. So werden die Blätter für Schwarztee zunächst gewelkt, damit sie 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit verlieren und geschmeidig werden für die Weiterverarbeitung. Dann werden sie in eine spezielle Rollmaschine gelegt, in der die Blattzellen aufgebrochen werden und der Blattsaft austritt. So werden in Verbindung mit Sauerstoff wertvolle ätherische Öle freigesetzt.
Fermentieren
Nach dem Rollen werden die Blätter bei einer feuchtwarmen Temperatur von konstanten 30 Grad Celsius erwärmt. So kann der Zellsaft mit dem Sauerstoff in der Luft oxydieren und der Fermentationsprozess stattfinden. Fertig sind die Blätter, wenn sie eine kupferrote Farbe und einen speziellen Duft angenommen haben. Dann muss der Tee noch getrocknet werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe konserviert werden. Die Blätter werden durch Heißluft zum Trocknen gebracht, indem sie auf einem Laufband durch einen Trockner fahren.
Die richtige Verarbeitung (z.B. die Temperaturen und Dauer der Verarbeitungsprozesse) ist sehr aufwendig und wichtig für die Qualität des Tees.
CTC-Methode
Die CTC-Methode (CTC = crushing, tearing, curling) ist zeitsparend und ermöglicht eine schnellere Herstellung größerer Teemengen, als die orthodoxe. Die Teeblätter werden in einem einzigen Arbeitsgang zerkleinert.